Black and White Photography (Teil 1)
Damals in den 80ern galt schwarz-weiß oft als altmodisch und uninteressant. Die meisten Fotolabore konnten den schwarz-weiß Film nicht richtig entwickeln und sandten diesen woanders hin. Es entstand der Herrschaftsbereich derer, die eine eigene Dunkelkammer hatten (ahhhh... die guten alten Tage).
Seit der digitalen Revolution hat schwarz-weiß wieder einen Aufschwung erlebt. Eigentlich ist es eine Fehlbezeichnung, weil das Bild nicht nur aus schwarzen und weißen Pixeln besteht, sondern auch aus verschiedenen grauen Schattierungen. Aber wieso sollte ich jetzt was anderes sagen, ich bleib dabei es Schwarz-Weiß zu nennen (als Abkürzung S/W) oder monoton.
Entzieht man dem Bild die Farbe, konzentriert man den Blick des Betrachters auf die Form und die Komposition. Man hebt Qualitäten des Fotos wie Gestaltung und Struktur hervor. Obwohl die meisten Kameras einen schwarz-weiß Modus haben, ist es immer besser in Farbe zu fotografieren und es später in monochrom zu konvertieren. Man hat mehr Kontrolle über den Konvertierungs-Prozess und die Möglichkeit auf die Farbversion zurückzugreifen, falls einem das schwarz-weiß Bild nicht gefällt.
Die Fähigkeiten welche man benötigt um gute schwarz-weiß Bilder zu machen sind im Gegensatz zu Farbbildern ziemlich unterschiedlich, da es oft die Farbe ist, welche einem ins Auge fällt, wohingegen man bei schwarz-weiß verschiedene Helligkeitsstufen hat. Die Fähigkeit welche man also erlernen muss, ist in schwarz-weiß zu sehen.
Konvertieren in Schwarz-Weiß
Es gibt viele verschiedene Arten dein Farbbild in ein Monochrom umzuwandeln. Diese sind:
- Graustufen
- Entsättigen
- Der Kanalmixer (Photoshop)
- Lab Modus/Lab Farbe (Photoshop)
- Bildhelligkeits Abmischung (Luminosity Blending - Photoshop)
Es gibt viele Möglichkeiten, je nachdem welche Software du benutzt. Ich persönlich (Scott) habe nicht viel Erfahrung mit dem Lab Modus und der Bildhelligkeits Abmischung.
Graustufen
Dies ist der einfachste Weg ein Farbbild in schwarz-weiß umzuwandeln. Es ist wahrscheinlich das, was die Kamera im schwarz-weiß Modus gemacht hätte. Oft wird diese Methode abgetan weil sie so einfach ist. Dennoch denke ich, wenn du gerade erst angefangen hast monoton zu fotografieren, solltest du es ausprobieren - du kannst es immer wieder rückgängig machen, wenn dir das Ergebnis nicht gefällt.
Achtung: Diese Option kann das Bild automatisch in einen einzigen Farbkanal reduzieren. Viele Bildbearbeitungsfilter und Effekte benötigen aber ein drei Kanal Bild um zu funktionieren. Es kann also sein, dass du es wieder in den RGB Modus umwandeln musst (obwohl es grau bleibt, da die Farben ja entfernt wurden).
Entsättigen
Eine andere einfach Methode, welche allerdings ein ganz anderes montones Bild herstellt als das der Graustufen Option. Manchmal kann es besser aussehen. Außerdem hat es den Vorteil das Bild im RGB Frabraum zu belassen, und du kannst die verschiedenen Effekte und Filter problemlos anwenden.
Der Kanalmixer
Der Kanalmixer ist möglicherweise eine der meist genutzen Konvertierungsmethoden. Der Chip in deiner Kamera ist ein Farbempfindungsbauteil welches primär drei Farben wahrnimmt die vom Sensor kommen. Ein schwarz-weiß Bild beinhaltet nur Information eines Farbkanals, also muss eine "Abwägung" stattfinden (z.B. wieviel Rot, Grün oder Blau muss benutzt werden um diesen Grauton zu erhalten).
Bei der Geburtsstunde der Fotografie, als schwarz-weiß die einzige Option war, benutzten die Fotografen gefärbte Filter (vor dem Objektiv) um eine Farbe mehr hervorzuheben oder zu reduzieren (ein roter Filter an einem blauen, wolkigen Himmel würde den Kontrast in diesem Bereich bei einem schwarz-weiß Bild herausheben). Was passiert? Der rote Filter erlaubt den roten Farben durchzudringen und blockiert alle anderen Farben. Farben welche blockiert werden erscheinen dunkler. In diesem Fall wird blau blockiert, welches fast das komplette Gegenteil des roten Spektrums ist, und wird somit sehr dunkel.
Mit dem Kanalmixer hast du also mehr Kontrolle über den Konvertierungsprozess, weil dieser ein klein wenig wie diese Filter arbeitet.
Je nach Software wirst du mindestens drei Schieberegler sehen die mit Rot, Grün und Blau gekennzeichnet sind. Es gibt höchstwahrscheinlich auch ein Kästchen, welches durch Monochrom oder Schwarz-Weiß gekennzeichnet ist. Du musst dieses Kästchen auswählen, wenn du ein Graustufen Bild haben möchtest.
Der Wert der Farben sollte insgesamt 100% ergeben, wenn die Helligkeit des bearbeiteten Bildes dieselbe wie das des Originals haben soll.
Stellst du Rot auf 100% Grün und Blau auf 0% ein, werden die zuvor roten Stellen im Bild heller. Willst du die Lichtstärke des menschlichen Auges nachahmen, solltest du die Werte auf ungefähr 30% (Rot), 59% (Grün) und 11% (Blau) einstellen.
Farbton/Sättigungsebene
Diese Methode ist ein sehr flexibler Weg um dein Bild in schwarz-weiß zu konvertieren, weil es dein originales Farbbild (auf der Hintergrundebene) beibehält, während du an dem Bild arbeiten kannst. Es erfordert jedoch etwas mehr Kenntnis deiner jeweiligen Software. Der Effekt ähnelt dem der Entsättigung, bietet dir jedoch dieselbe Kontrolle über das Bild wie bei dem Kanalmixer. Benutzt du zwei Farbton/Sättigungsebenen, hast du noch mehr Kontrolle über dein Bild.
Probiere es selbst aus...
- Erstelle zwei Farbton/Sättigungsebenen
- Stelle die Füllmethode der oberen Ebene auf "Farbe" und die Sättigung auf -100
- Nun kannst du den Farbtonregler der unteren Ebene so abgleichen, das er dir den Farbfilter zeigt, welchen du erzielen willst. Ändere den Sättigungsregler in dieser Ebene um den Umfang desselbigen Farbfilters zu kontrollieren. Es lohnt sich diese Einstellungen auszuprobieren um verschiedene Effekte zu testen.
Lab Modus/Lab Farbe
Der Lab Modus ist eine von vielen Farbbereichen in Photoshop (und anderen Programmen). Dieser Modus kann dir eine größtmögliche Palette an vorhandenen Farben in einem Bild anzeigen. Wie der RGB Modus ist es ein Drei-Kanal Modus. Wo jedoch der RGB Modus die drei Grundfarben benutzt, setzt der Lab Modus einen Helligkeits Kanal und zwei Farbkanäle ein. Konvertierst du also ein Bild im Lab Modus und klickst dann auf den Helligkeitskanal im Menü "Kanal", siehst du ein schwarz-weiß Bild. Um die anderen beiden Kanäle zu löschen, stelle den Modus auf Graustufen, und die Farbinformation deines Bildes ist gelöscht. Obwohl die Lab Farbe auf die menschliche Farbempfindung abgestimmt ist, erscheinen schwarz-weiß Bilder, die durch diese Methode hergestellt wurden, oft zu hell oder zu dunkel. Es gibt eine Technik genannt Bildhelligkeitsabmischung (Luminosity Blending) welche dies jedoch korrigieren kann.
Bildhelligkeitsabmischung - Luminosity Blending
Dies ist eine eher komplexe Methode um ein Farbbild in schwarz-weiß zu konvertieren. Hierzu wird das Bild auf eine Ebene über eine weiße Ebene gebracht. Anschließend wird die Füllmethode von "Normal" auf "Luminanz" gestellt (Luminance in Paint Shop Pro).
Hier eine Schritt für Schritt Erklärung für Photoshop Benutzer:
- Befördere dein Bild auf die Hintergrundebene und auf eine normale Ebene, indem du den Dateinamen des Fotos änderst oder auf "Hintergrund" im Menü "Ebene" doppelklickst.
- Füge eine weiße Ebene neben der Bildebene ein (jede andere Farbe außer weiß, grau oder schwarz gibt dem Bild einen jeweiligen Farbstich)
- Stelle die Füllmethode des Bildes auf Luminanz.
Lange lebe die Speicherkarte…
Es gibt ein paar Wege, mit denen man das Leben seiner Speicherkarten verlängern kann und einen möglichen Datenverlust oder korrupte Daten verhindern kann. Die folgenden Tipps sind sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, aber können vielleicht helfen, eine Katastrophe zu verhindern.
1. Die Speicherkarte innerhalb der Kamera zu formatieren - und nicht am Computer - ist ein sinnvoller Tipp. Dies stellt sicher, daß durch das Betriebssystem keine ungewollten oder nicht benötigten Dateien auf die Speicherkarte gelangen. Regelmäßig führe ich dennoch ca. 2 Mal im Jahr eine Low-Level-Formatierung der Karte am Computer durch. Das hilft defekte Sektoren (Bereiche auf der Karte) zu finden und zu markieren.
2. Karten sicher auswerfen. Wenn man Windows benutzt, gibt es die "Hardware sicher entfernen" Funktion, am Mac heisst die Funktion "Auswerfen" (Eject), Cmd-E. Wenn das Betriebssystem auf die Karte zugreift, während man diese (unsicher) entfernt, kann man das Dateisystem "beschädigen". Es hilft außerdem nach dem Auswerfen ein paar Sekunden zu warten, nur um sicher zu sein.
3. Sicherung der Kartendaten vor dem Formatieren oder Löschen von Daten. Auf Reisen sollte man mindestens 2 Sicherungen haben, nur falls etwas mit dem ersten Sicherungssatz passiert. Bei einer Hochzeit zum Beispiel sichere ich persönlich meine Karten zweimal, einmal auf ein Notebook und dann noch mal auf eine externe Festplatte. Ich formatiere auch meine Karten nicht, bis ich sicher zuhause angekommen bin. Somit habe ich drei Kopien aller Daten, es mag zwar etwas teurer sein, aber ich möchte keine Risiken eingehen.
4. Karten mit Nummern oder Namen versehen, um Verwechslungen beim hantieren mit mehreren Karten auszuschliessen. Man kann seine Karten so auch einfacher wiederfinden, wenn man bei einem Studioshooting / Workshop / Photowalk usw. ist, wo mit mehreren Karten von mehreren Fotografen hantiert wird. Da meine Karten alle von einem Hersteller sind, kann ich auch feststellen, welche Karte am meisten genutzt wird oder am ältesten ist.
5. Markenkarten kaufen. Es gibt eigentlich nur ein paar Hersteller, die die Komponenten für Speicherkarten herstellen. Diese stellen ihre Teile aber mit unterschiedlichen Qualitätsstandards her, abhängig davon, für wen hergestellt wird bzw. wieviel der Kunde bezahlt. Daher ist die Qualitätskontrolle bei Teilen für die günstigen Karten meist nicht so genau, wie bei denen für die großen Hersteller.
6. Achtung bei gefälschten Karten. Wenn der Preis zu gut erscheint, um wahr zu sein, dann ist es meist auch so. In den letzten paar Jahren sind wohl so einige Fotografen auf billige Onlinekäufe hereingefallen. Hierbei gab es alles von gefälschten Markenkarten bis hin zu Karten, die kleiner waren als angegeben. Einige der "besseren" gefälschten Karten werden nur geringfügig billiger als die Originale verkauft, um weniger Misstrauen zu erregen. In vielen Fällen kann die Verpackung zwar perfekt aussehen, aber eine schlechte Qualität des Aufdruckes der Karte oder die von Packungsbeilagen lassen meist auf gefälschte Produkte schließen.
7. Herstellerempfehlungen beachten. Ich habe einen Haufen Kameras gesehen, die mit der Empfehlung kamen, nur Karten bestimmter Hersteller zu benutzen. Ich persönlich denke das es sich hierbei nur um eine Absprache zwischen den beiden Firmen handelt (die vielleicht ihre Tochter-/Muttergesellschaft sind, oder zum gleichen Konzern gehören). So lange es eine Karte eines bewährten Herstellers ist, sollte alles in Ordnung sein.
8. Karten ordentlich transportieren. Die Karten einfach lose in der Kameratasche umherzutragen ist nicht unbedingt die optimale Weise, eine Karte zu lagern oder zu transportieren. Es gibt kleine Taschen oder Hartschalenhüllen für Speicherkarten.
9. Dateien vor dem Bearbeiten auf den Computer kopieren. Man sollte keine Dateien auf der Speicherkarte verändern, während sie noch im Kartenleser steckt. Die Speicherkarte ist dafür gedacht, Daten von der Kamera zum Computer zu übertragen und nicht als Festplatte benutzt zu werden.
10. Keine Bilder in der Kamera löschen. Speicherkarten sind billig, also kann man einfach so viele kaufen, wie man benötigt. Ein Bild kann auf dem kleinen Display hinten auf der Kamera nicht wirklich bewertet werden. Es könnte sein, dass man, ohne es als solches zu bemerken, ein fantastisches Foto wegwirft, oder auch später seine Meinung über ein Bild ändert.
11. Löschen rückgängig machen. Wenn man ein Bild versehentlich gelöscht hat, kann man mit einem Datenwiederherstellungsprogramm die Daten auf der Karte wiederherstellen. Man sollte aber nach dem Löschen die Karte nicht mehr benutzen. Einige der großen Hersteller liefern ihre Karten mit Wiederherstellungssoftware aus. Wenn man ein Bild löscht, ist es nicht wirklich weg, sondern es wird einfach als überschreibbar markiert. Wenn man also nach dem Löschen weiterfotografiert, verbaut man sich unter Umständen die Möglichkeit der Wiederherstellung.
12. Die Karte kann die Batterielaufzeit beeinflussen. Einige alte "Karten", wie zum Beispiel das IBM Microdrive sind eigentlich sehr kleine Festplatten, die viel mehr Strom benötigen als gleich große Speicherkarten. Die neueren Karten mit höheren Übertragungsgeschwindigkeiten können vergleichsweise auch mehr Strom benötigen, als ältere, langsamere Karten.
13. Formatieren von gemeinsam genutzten Karten. Falls man Speicherkarten mit Freunden gemeinsam benutzt (sie in deren Kameras oder Computer steckt), sollte man immer eine "frische" Karte benutzen, bzw. die Karte neu formatieren, bevor man diese wieder benutzt. Die eigene Kamera kann Probleme damit haben, wenn eine andere Kamera oder Computer unbekannte Dateien auf die Karte schreibt. Falls man die gleiche Kameramarke verwendet, wie derjenige dem man die Karte ausgeliehen hat, kann es auch passieren, daß die Dateinummerierung durcheinander kommt.
14. Neuer ist nicht immer besser. Nur weil jemand gerade eine 128 GB Karte auf den Markt geworfen hat, heißt das nicht, dass man sofort in den nächsten Laden laufen soll, um sich eine zu kaufen. Die Grenzen der verwendeten Technologie werden jeden Tag auf's neue verschoben, um den Markt testen zu lassen, ob die neusten Veränderungen auch verlässlich funktionieren. Außerdem sollten zwei 64GB Karten billiger als eine 128GB Karte sein.
15. Kamera ausschalten, bevor man eine Speicherkarte einlegt oder entfernt. In Bedienungsanleitungen der Kameras steht, man soll die Karte nur wechseln, wenn die Kamera ausgeschaltet ist, um "Überspannungen" oder "Schreibfehler" zu verhindern. Ich muss zugeben, dass ich schon mehr als einmal die Karte einfach so gewechselt habe, und dies ohne Probleme zu bekommen, aber da alle meine Kameras jetzt 2 Kartenfächer haben, kann ich das unnötige Risiko vermeiden.
16. Die Karte nicht vollständig füllen. Ich habe einen Freund, der kürzlich ein Problem mit einer Speicherkarte hatte. Als er mit der Karte in den Laden ging, in dem er die Karte gekauft hatte, wurde er gefragt, ob er die Karte -komplett- mit Bildern vollgeschrieben habe. Als er dies bejahte, hat man ihm gesagt, dass dies bei manchen Kartentypen Probleme machen kann. Ich hatte davon noch nichts gehört und ich bin ein wenig skeptisch, aber es ist es vielleicht wert, diesen Hinweis im Hinterkopf zu behalten. Ich glaube es ist ratsamer, regelmäßig Bilder von der Karte zu laden als es erst zu tun, wenn diese voll ist. Es entspricht wohl dem gesunden Menschenverstand, da man so verhindern kann, Gigabytes an Fotos zu verlieren, falls man eine Karte verliert oder die Karte einen Schreibfehler hat, wenn sie zu 3/4 gefüllt ist.
17. Kamera aktualisieren. Die Hersteller geben von Zeit zu Zeit ein Firmware Update für ihre Kameras frei. Diese Updates beheben bekannte Fehler oder Probleme der Kamera. Manche davon können die Interaktion zwischen Kamera und Speicherkarte betreffen.
18. Karten regelmäßig erneuern. Obwohl sich die Lebensdauer von Speicherkarten in den letzten Jahren erheblich erhöht hat, haben sie immer noch eine begrenzte Lebensdauer und müssen von Zeit zu Zeit erneuert werden. Da die Speicherkarten jedoch immer billiger werden, wird dieser Punkt immer und immer billiger.
19. Die Kamera nach dem Auslösen nicht zu schnell ausschalten. Dieser Tipp gilt vor allem für diejenigen von uns, die gerne im 'Burst' oder Reihenaufnahmenmodus fotografieren. Wenn man viele Bilder nacheinander aufnimmt, benötigt die Kamera einige Zeit, diese Bilder vom internen Speicher auf die Speicherkarte zu schreiben. Dieser interne Speicher dient der Kamera als Pufferspeicher; wenn man die Kamera ausschaltet, während die Bilder vom Pufferspeicher auf die Karte geschrieben werden, kann man dabei Bilder verlieren oder sogar einen Systemfehler hervorrufen. (Hinweis: Modernere Kameras haben dieses Problem nicht mehr, da diese sich erst ausschalten, wenn der Pufferspeicher geleert wurde.)
20. Gesunder Menschenverstand. Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber man sollte Speicherkarten sauber und trocken halten, sie nicht extremen Temperaturen aussetzen, fallen lassen, biegen oder starken elektrischen oder magnetischen Feldern aussetzen. Karten, die man nicht benutzt, in einem Plastiketui aufbewahren (gehört meist zum Lieferumfang der Karte), kann die Karten bereits relativ gut schützen.
21. Die richtigen Karten für die Anforderung. Auf Kamelsafari zu gehen oder Pinguine in der Antarktis zu fotografieren mag spannend klingen, aber nicht alle Karten sind für diese extremen Umgebungen und Temperaturen ausgelegt. Man sollte vorher die Spezifikationen der Karte auf minimale und maximale Betriebstemperatur hin überprüfen.
22. Lebenserwartung. Speicherkarten gehören wohl zu den wundervollsten modernen Erfindungen, da sie ohne beweglich Teile eine riesige Informationsmenge speichern können. Daher kann man sie fallen lassen, sich auf sie setzen, sogar nach einem Vollwaschgang in der Waschmaschine werden die meisten noch funktionieren (Bitte nicht ausprobieren, nur um zu sehen, ob es funktioniert
). Nichtsdestotrotz sind Speicherkarten nicht unzerstörbar und sie haben eine begrenzte Lebenserwartung. Die einzelnen Bereiche auf der Speicherkarte können nur begrenzt oft überschrieben werden, was letztendlich dazu führt, dass die Karten irgendwann nicht mehr funktionieren. Da man nicht einfach überprüfen kann, wie oft wieviele Bereiche schon beschrieben wurden, ist es praktischer, davon auszugehen, dass die Speicherkarten alle 8-10 Jahre erneuert werden müssen. Realistisch gesehen wird aber wohl nach 8 Jahren die Kapazität der Karte kleiner sein, als die Größe eines Bildes aus der Kamera
. Vor ein paar Jahren habe ich mit 2 GB Karten gearbeitet, heute sind es 16 oder 32 GB Karten. Also ist es sinnvoller, die Karte zu ersetzen, bevor sie praktisch unbenutzbar ist.















