Review: Gemini 200 und 400
Als wir uns anfangs ein Blitzsystem für das Studio suchten, diskutierten wir die folgenden Punkte:
- Was wollen wir?
- Was brauchen wir?
- Wie viel Geld können wir ausgeben?
- Welche Erfahrungen hatten wir schon mit unterschiedlichen Systemen in anderen Studios?
- Welche Lichtformer stehen zur Verfügung und welche wollen wir zukünftig nutzen?
Wir alle waren zuvor schon in verschiedenen Mietstudios, die mit vielen unterschiedlichen Marken ausgestattet waren. Wir hatten dadurch alle eine genaue Vorstellung in welche Richtung wir gehen wollten. Keiner von uns wollte billige "No Name"- oder "Made In China"-Systeme aus Qualitätsgründen und Problemen mit dem Weißabgleich. Es war auch klar, dass die meisten Billig-Systeme mit einem Bowens kompatiblen Bajonett hergestellt werden (wir hatten bereits verschiedene Lichtformer mit einem Bowens Bajonett). Obwohl "Alien Bees" zuerst ganz oben auf unserer Liste stand, entschieden wir uns gegen diese, wegen der geringen Verfügbarkeit, Energieproblemen und der Verfügbarkeit an Lichtformern (zu der Zeit in der EU). Es war schnell klar, für welche Marke wir uns entscheiden würden, da es nur ein paar wenige, qualitativ hochwertige Hersteller gab, die es in unsere Auswahl schafften. Aber nur einer bot gute Qualität zu einem guten Preis an.
Bowen 400/400 twin-head starter flash kit
Das Bowens 400/400 twin-head starter flash kit wird mit demselben hohen Standard hergestellt wie das professionelle Equipment von Bowens. Es bietet eine robust hergestellte Qualität, ist für einfache Bedienung konzipiert und bietet stetig zuverlässige Resultate. Es kann die Grundlage eines wachsenden Studiosystems sein, ist aber auch durch seine Transportfähigkeit und Vielseitigkeit mit einer Batterie-Option sehr gut für Shootings im Freien geeignet. Für sein Geld bekommt man zwei kompakte, aber starke, Gemini 400 Blitzköpfe, zwei Aluminium 120° Reflektoren mit Schirmanschlüssen, zwei robuste Metallständer, zwei Anschlusskabel, ein Kamera Sync Kabel und zwei 90cm Schirme in Silber und Weiß mit einem abnehmbaren Cover. Das Cover kann entweder als Reflektor oder Streukörper genutzt werden. Die Ausrüstung ist in einer schwarzen Reisetasche untergebracht und wiegt mit Inhalt ca. 12,5 kg. Wir bestellten zweimal das Bowens 400/400 twin-head starter flash kit mit 4x 400W als Anfangsgrundlage. So konnten wir bei Bedarf Blitze mit höherer oder niedrigerer Wattzahl ergänzen. In den letzten 12 Monaten haben uns diese Blitze einen guten Dienst erwiesen. Wir wurden bei unserer Arbeit durch den kleinen Blitzkopf der beeindruckende Blitz- und Ladezeiten bietet nicht eingeschränkt. Mit dem einzigen Einstellrad kann das Licht in 5 Blendenstufen stufenlos geregelt werden. Auch die proportionale 250Watt Einstelllampe wird damit kontrolliert. Oder man kann einfach einen Schalter drücken für die Einstelllampe und diese 100% benutzen, oder gar nicht. Kein kompliziertes digitales Menü - "Einfach" ist hier das Schlüsselwort. Das Gemini ist ein plug-and-go System, welches den Ansprüchen von Profis oder Anfängern entspricht. Das Hauptproblem welches ich mit den "No Name" oder "Made In China" Studioblitzen habe ist:
- Qualität: Die Qualität lässt zu wünschen übrig. Es werden viele Blitze so schnell wie möglich herausgebracht, und sie hoffen, die Käufer diese nicht zurückgeben.
- Weißabgleich: Haben Blitzköpfe verschiedene oder unterschiedliche Farbtemperaturen sehen die Bilder komisch aus und man muss viel Zeit mit der Nachbearbeitung verbringen.
Das Gemini-Angebot bietet Konsistenz, Zuverlässsigkeit und Qualität um hervorragende Resultate in jedweder Umgebung zu erhalten. Eine extra Option ist das Batterie-Pack, welches ermöglicht, die Gemini Blitze mobil zu benutzen. Noch haben wir keines, aber wer weiß was uns die Zukunft bringt. Kürzlich haben wir zwei 200W Gemini-Blitzköpfe im lightGIANTS-Studio hinzugefügt. Dies gibt uns mehr Kontrolle über die Licht Set-Ups und Tiefenschärfe im Studio. Ich hoffe wir können in Zukunft noch weitere hinzufügen.
Technische Daten im Überblick:
| Gemini 200 | Gemini 400 | |
| Leistung | 200Ws | 400Ws |
| Leitzahl (m/100 ISO) | 54 | 76 |
| Aufladezeit (Voll) | 0.7 Seks | 1.2 Seks |
| Blitzdauer bis t=0,5 | 1/1200 Sek | 1/1000 Sek |
| Leistungs-Regelung | 5 stops, 6Ws - 200Ws | 5 stops, 12Ws - 400Ws |
| Stufenlose Leistungseinstellung | Ja | Ja |
| Von Benutzer austauschbaren Blitzröhren | BW2032 UV, BW2030 klar | BW2032 UV, BW2030 Klar |
| Empfohlene Einstelllampe | 250W Halostar | 250W Halostar |
| Einstelllampeneinstellungen | Voll, Proportional, Aus | Voll, Proportional, Aus |
| Farbtemperatur (+/- 300°K) | 5600K | 5600K |
| Spannungsstabilisierung | bis 1% | to 1% |
| Lamp Saver | Ja | Ja |
| Auto Dump | Ja | Ja |
| Auslösersperre | Ja | Ja |
| Bereitschaftsanzeige | bei 100% Aufladung | bei 100% Aufladung |
| Bereitschafts-Tonsignal | Ja | Ja |
| Reflektor Mount | 'S'-Type | 'S'-Type |
| Netzspannung | 190-250V 50Hz | 190-250V 50Hz |
| Synchronspannung | 5V | 5V |
| Built-in Slave Cell | Ja | Ja |
| Switchable Slave Cell | Ja | Ja |
| EM Noise Suppression | Ja | Ja |
| Travel-Pak Kompatibilität | Ja | Ja |
| Breite (inkl. Halterung) | 170mm | 170mm |
| Länge | 310mm | 310mm |
| Höhe | 130mm | 130mm |
| Gewicht | 2.1kg | 2.6kg |
| Produktbezeichnung | BW3660 | BW3670 |
| Quellen: | ||
| http://www.bowens.de/content/pages/gemini200.html | ||
| http://www.bowens.de/content/pages/gemini400.html | ||
Fazit:
- Einfache, intuitive Einstellung
- Regelung über 5 Blendenstufen
- Leicht und Kompakt
- Kompatibel mit Travelpak Battery
- Auto Power-Save Modus
- Robuste Metallkonstruktion
- Kontrolle der Einstellampe
- eingelassene Schalter und Anschlüsse
- Großes Angebot und zahlreiche Drittanbieter-Accessoires erhältlich
- Schnelle Blitzzeit
- DSLR freundliche Low-Sync-Spannung
Grand Opening Photo Booth Gallerie
Am Wochenende haben wir endlich die Einweihungsfeier unseres neuen Studios geschmissen und unter anderm eine "Photo Booth" eingerichtet in der sich jeder Gast selbst in Szenen setzen konnte. Das ganze kam super an und so wollen wir euch die Ergebnisse zeigen!
Die komplette Pracht der Photo Booth Bilder findet ihr...
...hier in einer extra Gallerie.
Hier eine kleine Auswahl:
Weitere Berichte zur Feier folgen natürlich, nur wollten wir euch nicht zu lange auf die Bilder warten lassen!
Danke nochmals an euch alle das ihr da wart!
Details zur Eröffnungsfeier
Am Samstag ist es endlich soweit! Die große Eröffnungsfeier unseres neuen Studios steigt und wir möchten euch noch einige Details verraten.
Das Ganze startet um 15 Uhr, hier öffnen wir die Pforten. Über den Tag verteilt könnt ihr das Studio begutachten, alles ausprobieren, fachsimpeln und Spass haben. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Den Tag über habt ihr ausserdem die Chance an unserem Gewinnspiel teil zu nehmen.
Hier winken euch folgende Preise:
- Manfrotto Unica V Messenger Bag
- Manfrotto Strobist Sets (Nano Stativ & Neiger)
- dm-fotobuch Gutscheine
- lensloop.com Kameragurte
- DVD Paket von Krolop&Gerst
- DVD von Krolop&Gerst
- Manfrotto Stativ (Compact Foto Stativ)
- Manfrotto Tischstativ
- Manfrotto (Pocket Series) Tischstative
- Reisegutscheine
Kurzübersicht der Programmpunkte:
19 Uhr Abgabe der Verlosungszettel
20 Uhr Verlosung
21 Uhr Catwalk "Color me Bad", zeigen euch die Mode ihres Online-Shops
22 Uhr DJ Overflow - Partytime!
Da wir uns im selben Gebäude wie das Gotec befinden, gibt es gerade für die späteren Gäste hier diesen Ausdruck. Falls ihr an der Kasse vom Gotec nicht vorbei gelassen werdet, zeigt diesen Ausdruck einfach vor:
Bis Samstag!
10th lightGIANTS Friday night shoot. “Glamours/GQ style”
Dieses mal drehte sich bei unserem Freitag Abend Shooting alles um das Thema Modezeitschriften wie z.B. GQ. Um dies zu erreichen hatten wir zwei Models "Sandra" und "Lars"(manche von euch erkennen Sandra vielleicht vom Rocker Girl Shooting).Generell tendiert man bei Herrenmode ein eher hartes Licht zu wählen als bei Frauen. Wir begrenzten unsere Lichtquellen auf zwei Beauty Dishes, große parabelförmige Schirme und einen Ring Blitz.
Beim Shoting fiel mir schnell auf, dass der 2m Schirm (welchen wir als Füllbeleuchtung benutzten) viel zu viel Licht abgab, obwohl wir ihn auf die niedrigste Stufe stellten.Mein Fehler war, dass der silberne Schirm so groß war und so nah am Subjekt, dass er als Reflektor der Hauptlichtquelle agierte. Das Problem wurde jedoch durch Änderung der Position gelöst.
Für ein paar Bilder nur mit Lars benutzten wir nur einen Beautydish mit Wabenfilter. Das harte Licht wirkte sehr gut auf seinen Wangenknochen und dem Kinn. Vielleicht hätten wir die Haare beleuchten sollen um sie etwas vom Gesicht abzuheben. Ab zu dem Zeitpunkt waren wir zufrieden mit dem Ergebnis.
Und es ist fertig.... das weltberühmte "Making Of" Video.
9th lightGIANTS Friday night shoot. “Birds of Paradise”
Und wieder einmal hat Lisa Futterer (http://www.hairart-lisa.de/) uns im Studio besucht und etwas von ihrer Makeup Magie gezeigt. Das Thema diesmal "The Birds of Paradise". Diesmal drehte sich das Licht um schnelle und einfache Lichtsetups um schnell einen komplett anderen Bildlook zu bekommen (Wie immer, am Ende des Workshops etwas Zeit um mit dem Licht zu spielen).Wir starteten mit einem Setup und änderten Schritt für Schritt das Hintergrundlicht um verschiedene Looks zu erreichen.
Die Idee war es, das Keylight und einen Reflektor gleich zu lassen und nur das Hintergrundlicht zu verändern.
- Wir starteten mit 2 Blitzen direkt auf den Hintergrund um den grauen Hintergrund fast weiß zu belichten.
- Später drehten wir die Blitze zu den Models. Das hatte zur Folge das der Hintergrund fast schwarz wirkte und erzeugte ein Streiflicht an den Models.
- Anschließend fügte ich ein vierten Blitz mit Barndoors und Farbfolien hinter den Models hinzu um so die Hintergrundfarbe zu kontrollieren.
- Gegen Ende tauschten wir den grauen Hintergrund gegen verschiedene Vorhänge aus.
Durch die Benutzung dieser einfachen Schritte kreierten wir in kürzester Zeit 4 verschiedene Looks.
Dies ist eine einfache und schnelle Lösung um verscheidene Looks zu bekommen wenn ihr unter Zeitdruck steht...
und anschließend das weltbekannte Making Of Video
Danke an Daniel Neu!
Black and White Photography (Teil 1)
Damals in den 80ern galt schwarz-weiß oft als altmodisch und uninteressant. Die meisten Fotolabore konnten den schwarz-weiß Film nicht richtig entwickeln und sandten diesen woanders hin. Es entstand der Herrschaftsbereich derer, die eine eigene Dunkelkammer hatten (ahhhh... die guten alten Tage).
Seit der digitalen Revolution hat schwarz-weiß wieder einen Aufschwung erlebt. Eigentlich ist es eine Fehlbezeichnung, weil das Bild nicht nur aus schwarzen und weißen Pixeln besteht, sondern auch aus verschiedenen grauen Schattierungen. Aber wieso sollte ich jetzt was anderes sagen, ich bleib dabei es Schwarz-Weiß zu nennen (als Abkürzung S/W) oder monoton.
Entzieht man dem Bild die Farbe, konzentriert man den Blick des Betrachters auf die Form und die Komposition. Man hebt Qualitäten des Fotos wie Gestaltung und Struktur hervor. Obwohl die meisten Kameras einen schwarz-weiß Modus haben, ist es immer besser in Farbe zu fotografieren und es später in monochrom zu konvertieren. Man hat mehr Kontrolle über den Konvertierungs-Prozess und die Möglichkeit auf die Farbversion zurückzugreifen, falls einem das schwarz-weiß Bild nicht gefällt.
Die Fähigkeiten welche man benötigt um gute schwarz-weiß Bilder zu machen sind im Gegensatz zu Farbbildern ziemlich unterschiedlich, da es oft die Farbe ist, welche einem ins Auge fällt, wohingegen man bei schwarz-weiß verschiedene Helligkeitsstufen hat. Die Fähigkeit welche man also erlernen muss, ist in schwarz-weiß zu sehen.
Konvertieren in Schwarz-Weiß
Es gibt viele verschiedene Arten dein Farbbild in ein Monochrom umzuwandeln. Diese sind:
- Graustufen
- Entsättigen
- Der Kanalmixer (Photoshop)
- Lab Modus/Lab Farbe (Photoshop)
- Bildhelligkeits Abmischung (Luminosity Blending - Photoshop)
Es gibt viele Möglichkeiten, je nachdem welche Software du benutzt. Ich persönlich (Scott) habe nicht viel Erfahrung mit dem Lab Modus und der Bildhelligkeits Abmischung.
Graustufen
Dies ist der einfachste Weg ein Farbbild in schwarz-weiß umzuwandeln. Es ist wahrscheinlich das, was die Kamera im schwarz-weiß Modus gemacht hätte. Oft wird diese Methode abgetan weil sie so einfach ist. Dennoch denke ich, wenn du gerade erst angefangen hast monoton zu fotografieren, solltest du es ausprobieren - du kannst es immer wieder rückgängig machen, wenn dir das Ergebnis nicht gefällt.
Achtung: Diese Option kann das Bild automatisch in einen einzigen Farbkanal reduzieren. Viele Bildbearbeitungsfilter und Effekte benötigen aber ein drei Kanal Bild um zu funktionieren. Es kann also sein, dass du es wieder in den RGB Modus umwandeln musst (obwohl es grau bleibt, da die Farben ja entfernt wurden).
Entsättigen
Eine andere einfach Methode, welche allerdings ein ganz anderes montones Bild herstellt als das der Graustufen Option. Manchmal kann es besser aussehen. Außerdem hat es den Vorteil das Bild im RGB Frabraum zu belassen, und du kannst die verschiedenen Effekte und Filter problemlos anwenden.
Der Kanalmixer
Der Kanalmixer ist möglicherweise eine der meist genutzen Konvertierungsmethoden. Der Chip in deiner Kamera ist ein Farbempfindungsbauteil welches primär drei Farben wahrnimmt die vom Sensor kommen. Ein schwarz-weiß Bild beinhaltet nur Information eines Farbkanals, also muss eine "Abwägung" stattfinden (z.B. wieviel Rot, Grün oder Blau muss benutzt werden um diesen Grauton zu erhalten).
Bei der Geburtsstunde der Fotografie, als schwarz-weiß die einzige Option war, benutzten die Fotografen gefärbte Filter (vor dem Objektiv) um eine Farbe mehr hervorzuheben oder zu reduzieren (ein roter Filter an einem blauen, wolkigen Himmel würde den Kontrast in diesem Bereich bei einem schwarz-weiß Bild herausheben). Was passiert? Der rote Filter erlaubt den roten Farben durchzudringen und blockiert alle anderen Farben. Farben welche blockiert werden erscheinen dunkler. In diesem Fall wird blau blockiert, welches fast das komplette Gegenteil des roten Spektrums ist, und wird somit sehr dunkel.
Mit dem Kanalmixer hast du also mehr Kontrolle über den Konvertierungsprozess, weil dieser ein klein wenig wie diese Filter arbeitet.
Je nach Software wirst du mindestens drei Schieberegler sehen die mit Rot, Grün und Blau gekennzeichnet sind. Es gibt höchstwahrscheinlich auch ein Kästchen, welches durch Monochrom oder Schwarz-Weiß gekennzeichnet ist. Du musst dieses Kästchen auswählen, wenn du ein Graustufen Bild haben möchtest.
Der Wert der Farben sollte insgesamt 100% ergeben, wenn die Helligkeit des bearbeiteten Bildes dieselbe wie das des Originals haben soll.
Stellst du Rot auf 100% Grün und Blau auf 0% ein, werden die zuvor roten Stellen im Bild heller. Willst du die Lichtstärke des menschlichen Auges nachahmen, solltest du die Werte auf ungefähr 30% (Rot), 59% (Grün) und 11% (Blau) einstellen.
Farbton/Sättigungsebene
Diese Methode ist ein sehr flexibler Weg um dein Bild in schwarz-weiß zu konvertieren, weil es dein originales Farbbild (auf der Hintergrundebene) beibehält, während du an dem Bild arbeiten kannst. Es erfordert jedoch etwas mehr Kenntnis deiner jeweiligen Software. Der Effekt ähnelt dem der Entsättigung, bietet dir jedoch dieselbe Kontrolle über das Bild wie bei dem Kanalmixer. Benutzt du zwei Farbton/Sättigungsebenen, hast du noch mehr Kontrolle über dein Bild.
Probiere es selbst aus...
- Erstelle zwei Farbton/Sättigungsebenen
- Stelle die Füllmethode der oberen Ebene auf "Farbe" und die Sättigung auf -100
- Nun kannst du den Farbtonregler der unteren Ebene so abgleichen, das er dir den Farbfilter zeigt, welchen du erzielen willst. Ändere den Sättigungsregler in dieser Ebene um den Umfang desselbigen Farbfilters zu kontrollieren. Es lohnt sich diese Einstellungen auszuprobieren um verschiedene Effekte zu testen.
Lab Modus/Lab Farbe
Der Lab Modus ist eine von vielen Farbbereichen in Photoshop (und anderen Programmen). Dieser Modus kann dir eine größtmögliche Palette an vorhandenen Farben in einem Bild anzeigen. Wie der RGB Modus ist es ein Drei-Kanal Modus. Wo jedoch der RGB Modus die drei Grundfarben benutzt, setzt der Lab Modus einen Helligkeits Kanal und zwei Farbkanäle ein. Konvertierst du also ein Bild im Lab Modus und klickst dann auf den Helligkeitskanal im Menü "Kanal", siehst du ein schwarz-weiß Bild. Um die anderen beiden Kanäle zu löschen, stelle den Modus auf Graustufen, und die Farbinformation deines Bildes ist gelöscht. Obwohl die Lab Farbe auf die menschliche Farbempfindung abgestimmt ist, erscheinen schwarz-weiß Bilder, die durch diese Methode hergestellt wurden, oft zu hell oder zu dunkel. Es gibt eine Technik genannt Bildhelligkeitsabmischung (Luminosity Blending) welche dies jedoch korrigieren kann.
Bildhelligkeitsabmischung - Luminosity Blending
Dies ist eine eher komplexe Methode um ein Farbbild in schwarz-weiß zu konvertieren. Hierzu wird das Bild auf eine Ebene über eine weiße Ebene gebracht. Anschließend wird die Füllmethode von "Normal" auf "Luminanz" gestellt (Luminance in Paint Shop Pro).
Hier eine Schritt für Schritt Erklärung für Photoshop Benutzer:
- Befördere dein Bild auf die Hintergrundebene und auf eine normale Ebene, indem du den Dateinamen des Fotos änderst oder auf "Hintergrund" im Menü "Ebene" doppelklickst.
- Füge eine weiße Ebene neben der Bildebene ein (jede andere Farbe außer weiß, grau oder schwarz gibt dem Bild einen jeweiligen Farbstich)
- Stelle die Füllmethode des Bildes auf Luminanz.
Sync-Geschwindigkeit
Mit einem Blitz zu fotografieren unterscheidet sich leicht von der Fotografie ohne Blitz. Der entscheidende Schlüssel bei einem Foto mit Blitz ist die Kombination aus Blende, ISO und die eingestellte Stärke des Blitzes. Die eigentliche Belichtung passiert wenn der Blitz zündet, in dieser Zeit muss der Verschluss eurer Kamera mindestens für die Dauer des Blitzes offen sein.
Die Abbrenngeschwindigkeit des Blitzsystems sind recht kurz, 1/1000 einer Sekunde und schneller sind nicht unüblich. Die Belichtung entsteht während der Verschluss eurer Kamera offen ist und der Blitz zündet. Die Verschlusszeit sollte daher länger sein als die Abbrenndauer des Blitzes so das dieser für euch den Augenblick einfriert. Kurz gesagt, der Verschluss der Kamera öffnet, der Blitz feuert und anschließend schließt sich der Verschluss wieder. Die Menge des Lichts welches auf euren Sensor (oder Film) trifft wird somit von der Leistung des Blitzes und der Öffnung eurer Blende (f) bestimmt. Am Ende entscheidet der ISO Wert, wie empfindlich der Sensor (oder Film) auf diese Menge an Licht reagiert.
Stellt ihr eine schnellere Belichtungszeit in eurer Kamera ein als diese mit dem Blitz synchronisieren kann, werdet ihr nur einen Teil des Bildes erhalten. Welcher Teil des Bildes unbelichtet bleibt entscheidet die Richtung in welcher sich euer Verschluss bewegt und wie groß dieser Teil ist, wird durch die Belichtungszeit bestimmt. Stellt ihr die Belichtungszeit viel zu schnell ein, werdet ihr nur ein schwarzes Bild erhalten, ist die Auslösegeschwindigkeit nur leicht zu schnell gewählt, erhaltet ihr einen schwarzen Schatten am Bildrand. Moderne DSLR Kameras haben eine maximale Synchronisationsgeschwindigkeit. Diese variiert von Kameramodell zu Kameramodell. Schaut diese bitte in den Spezifikationen eurer Kamera nach.
Es gibt mehrere Effekte welche ihr durch Anpassungen eurer Einstellungen erzielen könnt. Längere Belichtungszeiten erlauben euch mehr Umgebungslicht einzufangen. Meistens beeinflusst dies den Hintergrund (denn die eingestellte Blende bestimmt wie euer Hauptobjekt belichtet wird). Wird eine längere Belichtungszeit gewählt wird der Hintergrund sichtbarer und erlaubt so eine ausgeprägtere Separierung eures Hauptmotivs vom Hintergrund.
Aber achtet dabei unbedingt auf die Farbtemperatur aller Lichtquellen im Umgebungslicht. Abhängig von ihrer Helligkeit kann eine längere Belichtungszeit zu unerwünschten Farbeinwürfen führen welche eventuelle die Hauttöne eurer Aufnahme verfälschen können. Die Lösung: Die Belichtungszeit verringern, aber nicht zu sehr. Auf der anderen Seite können solche Lichtquellen unter Umständen auch eine angenehme Wärme in eure Bilder bringen.
Eine schnellere Belichtungszeit bringt generell eine schärfere Aufnahme zustande, da weniger Bewegungsunschärfe während der Aufnahme entstehen kann. Außerdem isoliert sie euer Motiv vom Hintergrund, da weniger Umgebungslicht eingefangen wird.
solidcase Lichtsetup herausfinden (Gewinnspiel)
Dank den Jungs von "solidcase" können wir ein Gewinnspiel für euch starten.
Das Konzept ist einfach:
Ich habe im lightGIANTS Studio ein Foto von einem solidcase aufgenommen, ihr müsst herausfinden was für ein Lichtsetup ich verwendet habe. Wie viele Blitze, welche Lichtformer, Positionen...
Der Preis
ein iPhone 4 solidcase im Wert von €98,- ... tatsächlich ist es das welches ihr auf dem Gewinnspiel-Bild seht.
Die Regeln
- Die erste richtige Antwort gewinnt
- Mitglieder der lightGIANTS, soldicase und Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen
- Ihr dürft pro Tag nur 3 Tipps abgeben
- Ihr könnt Ja/Nein Fragen stellen, diese zählen aber als Tipp
- Wenn ihr tippt, antworte ich mit Nein, nah, sehr nah oder Gewinner
- Jeden Tag an dem das Setup nicht erraten wurde, gebe ich einen weiteren Hinweiß
- Der Versand ausserhalb Deutschlands muss selbst getragen werden
- Den Versand innerhalb Deutschland tragen wir lightGIANTS
- Wir lightGIANTS kommen nicht für eventuell entstehende Zollkosten auf, das Paket wird aber als Gewinn gekennzeichnet
- Wir können nur Antworten in deutsch oder englisch annehmen
- Wir wollen nicht nur die Anzahl und Position des Lichtsetups wissen, auch welche Lichtformer verwendet wurden
- Die Skalierung der Blitze ist irrelevant, solltet ihr aber einen Tipp haben, könnt ihr diesen gerne mit abgeben
- Die Spielleitung hat das letzte Wort und wird keine Korrespondenz eingehen
Das sind genug Regeln und denkt immer daran das es hier zum Großteil um Spass und einen tollen Preis geht... Und hier ist das Gewinnspiel-Bild:
Ich habe eine größere Version als sonst gepostet so das ihr ein paar mehr Details des Lichtsetups sehen könnt. Und hier sind die EXIF Daten um euch für den Anfang zu helfen...
Kamera: Sony DSLR-A900
Belichtung: 0.008 sec (1/125)
Blende: f/8.0
Linse: 50 mm 2.8 macro















































































![scotty d7g_3658_w466_h700 scotty d7g 3658 w466 h700 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/scotty-d7g_3658_w466_h700-150x150.jpg)
![scottyd7g_3546_w700_h466 scottyd7g 3546 w700 h466 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/scottyd7g_3546_w700_h466-150x150.jpg)
![scottyd7g_3579_w466_h700 scottyd7g 3579 w466 h700 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/scottyd7g_3579_w466_h700-150x150.jpg)
![philband_shooting_fkk-21-von-47-_w500_h700 philband shooting fkk 21 von 47 w500 h700 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/philband_shooting_fkk-21-von-47-_w500_h700-150x150.jpg)
![philband_shooting_fkk-30-von-47-_w700_h467 philband shooting fkk 30 von 47 w700 h467 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/philband_shooting_fkk-30-von-47-_w700_h467-150x150.jpg)
![philband_shooting_fkk-46-von-47-_w467_h700 philband shooting fkk 46 von 47 w467 h700 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/philband_shooting_fkk-46-von-47-_w467_h700-150x150.jpg)
![marxlightgiants-hard-rock-lighting5_w467_h700 marxlightgiants hard rock lighting5 w467 h700 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/marxlightgiants-hard-rock-lighting5_w467_h700-150x150.jpg)
![marxlightgiants-hard-rock-lighting7_w560_h700 marxlightgiants hard rock lighting7 w560 h700 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/marxlightgiants-hard-rock-lighting7_w560_h700-150x150.jpg)
![marxlightgiants-hard-rock-lighting13_w700_h700 marxlightgiants hard rock lighting13 w700 h700 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/marxlightgiants-hard-rock-lighting13_w700_h700-150x150.jpg)
![onkel-m-hardrocklighting-1_w513_h700 onkel m hardrocklighting 1 w513 h700 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/onkel-m-hardrocklighting-1_w513_h700-150x150.jpg)
![onkel-m-hardrocklighting-4_w700_h408 onkel m hardrocklighting 4 w700 h408 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/onkel-m-hardrocklighting-4_w700_h408-150x150.jpg)
![onkel-m-hardrocklighting-9_w700_h403 onkel m hardrocklighting 9 w700 h403 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/onkel-m-hardrocklighting-9_w700_h403-150x150.jpg)
![ps_img_0036_w639_h700 ps img 0036 w639 h700 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/ps_img_0036_w639_h700-150x150.jpg)
![ps_img_0113_w467_h700 ps img 0113 w467 h700 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/ps_img_0113_w467_h700-150x150.jpg)
![ps_img_0143_w700_h445 ps img 0143 w700 h445 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/ps_img_0143_w700_h445-150x150.jpg)
![pv_20110624_223144_1170_w700_h467 pv 20110624 223144 1170 w700 h467 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/pv_20110624_223144_1170_w700_h467-150x150.jpg)
![pv_20110624_233838_1200_w700_h467 pv 20110624 233838 1200 w700 h467 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/pv_20110624_233838_1200_w700_h467-150x150.jpg)
![pv_20110624_234106_1207_w700_h467 pv 20110624 234106 1207 w700 h467 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/pv_20110624_234106_1207_w700_h467-150x150.jpg)
![i-1 i 1 e1311627158629 150x144 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/i-1-e1311627158629-150x144.jpg)
![i-2 i 2 e1311627183334 148x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/i-2-e1311627183334-148x150.jpg)
![i i 150x150 8. Freitags Workshop Hard Rock Lighting [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/07/i-150x150.jpg)
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