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26Okt/124

Abgelaufener Analogsommer 2012 – Die Ergebnisse

Nach unserem super-heißen Sommershooting hatten wir eingeladen gemeinsam mit abgelaufenen Analogfilmen auf der Bierbörse in Karlsruhe zu fotografieren. Filme gab es für jeden genug, daher sind in den Ergebnissen neben Partybildern noch einige schöne Motive zu finden.

Aurora.Luna (Revueflex SC2)

imm023 22 150x150 Abgelaufener Analogsommer 2012   Die Ergebnisse imm015 14 150x150 Abgelaufener Analogsommer 2012   Die Ergebnisse imm008 71 150x150 Abgelaufener Analogsommer 2012   Die Ergebnisse

Bogdana (Nikon)

imm025 28a 150x150 Abgelaufener Analogsommer 2012   Die Ergebnisse imm022 25a 150x150 Abgelaufener Analogsommer 2012   Die Ergebnisse imm009 11a 150x150 Abgelaufener Analogsommer 2012   Die Ergebnisse

Jana Deichsel (Canon EOS 1000 FN, 50mm f2)

04 150x150 Abgelaufener Analogsommer 2012   Die Ergebnisse 05 150x150 Abgelaufener Analogsommer 2012   Die Ergebnisse

Jörg Zablonski (Nikon FG-20)

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Lennart Jütte (Kodak Retina IV)

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Markus Wochele (Canon)

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Scott

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Marco Spalluto (Leica M6, Summicron 50mm f2, Lomo Blitz)

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Wookeeh (Hasselblad 500c)

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16Mär/122

Hans’ Analog Workshop

Am Samstag den 28. Januar 2012 war es soweit, der erste analog Workshop im lightGIANTS Fotostudio fand statt. Bevor es jedoch dazu kommen konnte, bedurfte es noch einiger Vorarbeit. Zuerst musste ein Konzept erarbeitet werden, was die die genauen Inhalte sein sollten. Hierzu musste vor allem durchdacht werden, was überhaupt im Studio (ohne Dunkelkammer) möglich ist und was dazu alles benötigt wird.

Nachdem die Möglichkeiten grob ausgelotet waren, stand der grobe Rahmen schon mal fest: es war klar das Filmmaterial entwickelt werden sollte. Da der Prozess der Farbfilmentwicklung recht aufwändig ist, war mir auch recht schnell klar, dass nur das Entwickeln von "echtem" Schwarz/Weiß Film Sinn macht. Aufgrund der nicht vorhandenen Dunkelkammer und des weiteren fehlenden Equipments war auch recht klar das der Film anschließend nicht ausbelichtet werden konnte, sondern nur entwickelt.

Mit diesem gesteckten Rahmen, ging es an die Feinplanung des Workshops. Zunächst mal wurden mit Hilfe von Roland a.k.a. ropmann die notwendigen Utensilien ermittelt. Nachdem ich die nötige Ausrüstung größtenteils bei eBay besorgt hatte, konnten wir (Tom, Roland und Ich) die ersten Gehversuche wagen...

Wir haben uns dazu im Studio getroffen, Roland hat den Großteil der Ausrüstung mitgebracht und dann haben wir den ganzen Tag munter Film entwickelt, Film vollgeknipst, und wieder entwickelt, bis wir wussten: “So geht’s!”. Danach ging alles ziemlich flott, auf eBay wurden noch die fehlenden Ausrüstungsteile ersteigert, damit sich nicht alle vier Teilnehmer eine Entwicklungsdose teilen müssten.

Ein Termin, an dem das Studio nicht belegt ist, war auch schnell gefunden. Jetzt mussten nur noch ein paar Teilnehmer organisiert werden. Da bereits an vergangenen Stammtischen einige Personen Interesse bekundet hatten, war auch das eine leichte Übung und so standen Scotty, Markus, Marco und Jannis dann am Samstag pünktlich auf der Matte mit ihren zuvor belichteten Filmen. Einige Sachen, die ich bei eBay ersteigert hatte, trafen erst in letzter Sekunde ein und so hat uns Alex aka andl noch mit einigen Teilen seiner Ausstattung ausgeholfen. Hierfür ein großes “Danke”. Die folgenden Gegenstände haben wir dabei gehabt:

  • Entwicklungsdose,
  • Entwickler,
  • Fixierer,
  • Dosenöffner,
  • Filmklammern,
  • Abstreifzange,
  • Wechselsack,
  • Nagelschere,
  • Eieruhr,
  • Thermometer,
  • Messbecher,
  • Mensur,
  • Wäscheleine,
  • Panzertape (wurde zwar nicht gebraucht, aber man weis ja nie…)

Wie geplant ging es um 12 Uhr dann tatsächlich los. Erst mal galt es, ein paar technische Grundlagen zu vermitteln, damit jeder Teilnehmer nicht nur stur einer Anleitung folgen musste, sondern auch versteht, wie der Entwicklungsprozess von Statten geht.

Im Anschluss an den gemütlichen Teil auf der Couch ging es darum, den Ablauf des “Film-in-die-Dose-bekommen” kennen zu lernen und bei Bedarf an den vorhandenen Übungsfilmen zu testen. Dabei bekamen die Teilnehmer ein Gefühl dafür, an welcher Stelle es Sinn macht etwas Geld in gute Ausrüstung zu investieren und wo es auch sowieso vorhandene Haushaltmittel tun. Schlussendlich sollte das Ziel des Workshops ja, neben dem Entwickeln des eigenen Filmes, auch dieser sein, dass alle Teilnehmer danach selbst fähig sind, ihre nächsten Filme ohne Hilfe zu entwickeln.

Nach der Übungsphase ging es fließend in den “scharfen” Durchgang über, am Ende hat es jeder geschafft seinen Film in die Entwicklerdose zu bekommen. Der eine war schneller, der andere etwas langsamer. So konnten wir zum nächsten Schritt übergehen, dem tatsächlichen Entwickeln. Dafür musste zunächst der Entwickler selbst angemischt werden.

Am Ende hat es bei allen geklappt und so konnte jeder seinen ersten, selbstentwickelten Film zum Trocknen in die Spezial-Filmtrockenkammer hängen (diese sieht auf den ersten Blick aus wie die Umkleidekabine im Studio). Da das Filmmaterial nun eine ganze Weile trocknen sollte, haben wir beschlossen Mittagspause zu machen und bei einer unweit gelegenen amerikanischen Fastfoodkette Nahrungsaufnahme zu betreiben.

Wieder zurück im Studio, haben wir mit dem Schneiden der Filme begonnen, da Marco einen Scanner organisiert hatte, konnte - wer wollte und genug Zeit mitgebracht hatte -seine selbstentwickelten Negative direkt vor Ort digitalisieren. Am Schluß gab es noch ein Abschlussfoto mit den stolzen Teilnehmern und ihren Negativen. Ich hoffe es hat allen genauso viel Spaß gemacht wie mir und alle Erwartungen wurden mindestens erfüllt oder sogar übertroffen. analog gruppe 300x199 Hans Analog Workshop

Wer jetzt Lust bekommen hat, in angenehmer Atmosphäre mal selbst seinen eigenen Film zu entwickeln, sollte regelmäßig im lightGIANTS Blog vorbeischauen, denn hier werden bald die nächsten Termine für die kommenden Workshops bekanntgegeben.