Lichtsetzung – Die ersten Schritte Teil 2
1. Großflächige oder punktuelle Lichtquelle
Je großflächiger die Lichtquelle ist, umso weicher wird das Licht. Je punktueller, umso härter. Eine großflächige Lichtquelle verringert den Schatten, reduziert den Kontrast und dämpft die Strukturoberfläche. Eine punktuelle Lichtquelle bewirkt das Gegenteil.
Dies geschieht weil das Licht bei einer großflächigen Lichtquelle dein Objekt von mehreren Seiten trifft, was dazu führt, dass die Schatten ausgefüllt werden und die ganze Szene mehr, sowie weicher beleuchtet.
2. Nahe oder Entfernte Lichtquelle
Je näher das Licht ist, umso weicher wird es sein. Je weiter entfernt umso härter.
Je näher du das Licht heranführst, umso größer (also großflächiger) wird es in Relation zu deinem Objekt. Ziehst du das Licht weiter weg, wird es kleiner und somit punktueller.
3. Zerstreuung
Durch Zerstreuung wird das Licht verteilt und man erhält dadurch grundsätzlich eine großflächigere und damit weichere Lichtquelle. An einem bedeckten oder nebligen Tag wird der ganze Himmel zu einer einzigen sehr großflächigen Lichtquelle - die Himmels-Softbox.
Materialien wie transparentes Plastik oder weißes Tuch zerstreuen hartes Licht. Man kann einen Streukörper oder Diffusor vor ein künstliches Licht anbringen wie z.b. ein Reflektorschirm. Oder wenn du in der grellen Sonne bist, benutze ein helles Zelt oder einen weißen Stoff um das Licht, welches auf dein Subjekt fällt, zu dämpfen.
4. Abprallendes Licht
Abprallendes Licht funktioniert wie Zerstreuung. Ziele mit einer punktuellen Lichtquelle auf eine großflächige, matte Oberfläche (wie z.B. eine Wand, die Decke oder einen matten Reflektor) und es reflektiert nicht nur das Licht sondern zerstreut es über eine weite Fläche hinweg.
Benutzt du jedoch einen glänzenden Reflektor wird das Licht punktuell abprallen. Der extremste glänzende Reflektor ist der Spiegel. Das Licht wird punktuell reflektiert. Prallt das Licht von einer farbigen Oberfläche ab, kann dies die Farbbalance, bzw. die Temepratur deines Bildes ändern.
5. Das Abstandsgesetz
Das Abstandsgesetz (im Bezug auf Fotografie) besagt "Je weiter entfernt die Lichtquelle, um so mehr nimmt das Licht ab". Es wird also im Bezug auf dein Subjekt schwächer.
Die Regel sagt, dass das Licht abnimmt im Quadrat zu der Distanz. Das hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Wenn du das Licht doppelt so weit von deinem Subjekt entfernst, hast du am Ende nur noch ein Viertel des Lichts auf deinem Subjekt.
In anderen Worten: das Licht wird schwächer wenn du es entfernst. Bedenke, dass hier auch das abprallende Licht (auch in einen glänzenden Reflektor) dazuzählt. Licht wandert.
6. Lichtfall
Du kannst deine Lichtquellen benutzen um den Bezug zwischen deinem Objekt und dem Hintergrund zu variieren. Wenn du das Licht nah an dein Objekt heranbringst, wird der Lichtfall auf den Hintergrund betonter. Ist das Licht weiter weg vom Objektjekt wird der Hintergrund relativ heller sein weil mehr Licht sich vom Subjekt auf den Hintergrund verteilt.
Dasselbe gilt für Seitenbelichtung. Ist eine Lichtquelle nahe an der Seite deines Objekts wird der Lichtfall über das Bild betonter sein wie wenn es weiter entfernt ist.
7. Frontales Licht
Frontales Licht schwächt die Strukturoberfläche. Licht von der Seite, von oben oder unten betont diese. Ein Portrait-Fotograf möchte die Lichtquelle nahe an der Linie des Objektivs beibehalten um Hautfalten zu dämpfen, während ein Landschaftsfotograf eher Seitenlicht bevorzugt um die Oberfläche von Steinen, Sand und Laub hervorzuheben. Generell ist mehr Oberflächenstruktur sichtbar je höher Winkel des Lichteinfalls auf das Objekt ist
8. Schatten
Schatten bringen Tiefe und Volumen in das Bild. Licht von der Seite, oben oder unten werfen tiefe und lange Schatten welche Volumen geben. Stilleben-, Produkt- und Landschaftsfotografen benutzen aus diesem Grund abgewinkelte Lichtquellen.
Positionier ein Licht hoch über deinem Objekt und leicht an der Seite und nach unten abgewinkelt. aber nicht so stark, dass der Schatten der Nase zu sehr auf der oberen Lippe zu sehen ist.
9. Gegenlicht
Gegenlicht kann man als eine stark zerstreute Lichtquelle benutzen. Eine Person, welche mit ihrem Rücken zu einem hellen Fenster steht, wird mit reflektierendem Licht von einer gegenüberliegenden Wand beleuchtet. Jemand der draußen mit dem Rücken zur hellen Sonne steht wird durch das Licht des Himmels von vorne beleuchtet. Wenn man eine helle Lichtquelle im Hintergrund benutzt und den Lichtfall dessen auf das Objekt reflektiert, wird man die Oberflächestruktur des Gesichts schwächen.
10. Farbe
Licht besitzt Farbe, obwohl es "weiß" aussieht. Dies nennt man Farbtemperatur und unser Gehirn kann diesen Eindruck sehr gut anpassen, so dass wie es kaum wahrnehmen.
Digitale und Analoge Kameras können jedoch Lichtfärbungen aufnehmen, die unser Auge nicht gesehen hat. Die Farbe des frühen Morgens oder des späten Nachmittags sind warm wohingegen die Mittagssonne bläulich sein kann.
Klare Glühbirnen werfen ein gelbliches Licht. Und jede Oberfläche von der dieses Licht abprallt fügt seine eigene Farbe hinzu. Mit einer digitalen Kamera kann man den Weißabgleich einstelen um die Lichtfärbung zu ändern oder um diese zu betonen wie zum Beispiel bei einer Landschaft oder einem Portrait eine wärmere Lichttönung zu geben.
Tips umsetzen
Wenn du einmal im Studio fotografiert hast, ergeben diese Tips viel mehr Sinn. Was viele Leute nicht verstehen wenn sie das erste mal im Studio sind ist...
Der Studio-Blitz hat normalerweise zwei Lampen. Ein Einstellicht und die Lampe für den eigentlichen Blitz. Diese Lampen können unterschiedliche Farbtemperaturen haben. Wenn du dein Licht positionierst, zeigen dir die Einstellampen den Lichtfall. Du wirst die Schatten sehen und eine Eindruck bekommen wie hart oder weich dein Licht ist. Wenn du allerdings blitzt, kann es sein, dass die Farbtemperatur anders ist als das, was du vorher gesehen hast.
Haben deine Fotos eine komische Lichtfärbung, kann es sein, dass du deine Kamera auf "Automatischen Weißabgleich" (AWB) gestellt hast. Deine Kamera hat den Weißabgleuch des Einstellichts gemessen, welches viel wärmer ist als der Blitz.
7. lightGIANTS Freitags Workshop “Beauty-Dish gg. Soft-Box″ [Rückblick]
Während des "Studio 101" Workshops kam häufig das Thema der verschiedenen Lichtformer auf. Daher haben wir uns entschieden, einen Workshop auf der Idee “Beauty-Dish gegen Soft-Box″. Das Konzept war einfach: Wir haben eine große Softbox im 45° Winkel zum Model aufgestellt und haben einige Fotos gemacht. Nach dem jeder seine Bilder gemacht hatte, haben wir die Softbox gegen einen weissen Beauty-Dish getauscht, danach gegen einen silbernen und zum Abschluss gegen einen silbernen Beauty-Dish mit Wabengitter.
Caroline, eine Schneiderin aus der Gegend, hat als Model ihre tollen Kleider, die sie in Handarbeit der Tudorperiode nachempfunden hat. Ein besonderer Dank noch mal für die fantasische Arbeit und die tollen Kleider.
Laura
Thorsten
Nachdem alle die verschiedenen Lichtformer ausprobiert haben und wir die Unterschiede besprochen hatten, war es Zeit, ordentlich mit dem Shooting loszulegen. Wir haben wieder das "Pseudo-Ring-Licht" aufgebaut und innerhalb etwa einer Stunde ein paar fantastische Fotos produziert.
Scott Lewis
Markus Wochele
Da wir die Lichter nicht viel bewegt haben, gibt es auf der Diagrammseite nicht allzuviel zu zeigen. Wir wollten ja auch nur den Einfluss unterschiedlicher Lichtformer ausprobieren und vergleichen.
Und zu guter letzt natürlich wie immer ein Behind the Scenes Video und das obligatorische Gruppenbild.
Lichtsetzung – Die ersten Schritte Teil 1
In den letzten Wochen hatten wir eine Menge mit Studiogästen und Interessierten zu tun, die etwas mehr über Beleuchtung wissen wollten. Wenn man die Kontrolle über die Beleuchtung übernimmt, hat man wesentlich mehr Einfluss auf das finale Bild, es ist jedoch nicht ganz einfach zu verstehen. Es gibt nicht einen einzigen Weg, das Licht richtig zu setzen, sondern es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die einem zur Verfügung stehen. Alle Möglichkeiten biete eine andere/ eigene Art von Belichtungseffekt. Das Set-up, das gewählt werden sollte, ist abhängig vom Objekt (Modell, Gegenstände), welches in Szene gesetzt werden soll, sowie dem Ergebnis, welches man erzielen will. Je mehr sich das Wissen, die Erfahrung und das Equipment verbessert, desto komplexere Beleuchtungs-Set-ups können angewendet werden.
Die Folgenden Set-ups zeigen die grundlegenden Vorgehensweisen auf; sollten aber nicht als perfekte Set-ups betrachtet werden, sondern eher als Set-up, welche leicht nachgestellt und anschließend erweitert und angepasste sowie optimiert werden können. Dies kann man entweder hier im Studio vornehmen oder mit den eigenen Blitzen ausprobieren. Wir gehen hier bewusst nicht auf die Verwendung von Lichtformern (wie Soft-Boxen, Regenschirme, etc.) ein, da es viel zu viel für dieses Thema wäre. Dies werden wir jedoch in Zukunft genauer betrachtet und beschreiben. Es sollte ebenfalls beachtet werden, dass auch die Höhe der Lichter beim Einrichten eines Set-ups eine sehr wichtige Rolle spielt.
Set-up mit einem Licht
Ein Set-up mit nur einem Licht ist ideal für einfache Fotoshootings und Fotografen, die bisher noch nicht über viel Belichtungsequipment verfügen. Die Kamera wird direkt vor dem Objekt aufgestellt, mit einem einzigen Licht dicht an der Seite vom Fotografen. Das Licht wird direkt auf das Motiv ausgerichtet. Da ein einzelnes Licht dazu neigt, viele Schatten zu erzeugen, sollte ein weißer Reflektor auf der gegenüberliegenden Seite – außerhalb des Bildes – platziert werden. Wenn kein Reflektor vorhanden ist, können auch andere Gegenstände (bspw. Papier, Pinnwand, Styropor oder auch einfach eine Wand) mit weißer Oberfläche verwendet werden. Es ist ein sehr einfacher und günstiger Weg für den Einstieg und kann bei richtiger Anwendung zu gefühlsbetonten Ergebnissen führen.
Set-up mit zwei Lichtern
Die einfachste Studiobeleuchtung wird mit zwei Standard-Blitzen eingerichtet. Das erste der beiden Lichter (Schlüssel-Licht/Key-Light genannt) wird vor dem Objekt (zwischen dem Motiv und der Kamera) leicht seitlich versetzt eingerichtet. Das Licht sollte direkt mit „Blick“ auf das Objekt ausgerichtet werden. Da ein derartiges Licht eher hart ist, sollte es mit einer Softbox oder einem Schirm abgeschwächt werden. Das zweite Licht wird hinter und ein wenig oberhalb des Objektes (außerhalb des Bildes) platziert. Dieses Licht wird Haar- (Hair-) oder Rand-Licht (Rimlight) genannt, da es einen weichen Lichtkranz um das Objekt erstellt. Hinweis: Das Haar-Licht benötigt mehr Leistung als das Schlüssel-Licht (Key-Light), damit der gewünschte Lichtkranz-Effekt (Rimlight) entstehen kann.
Bei einem weiteren einfachen Set-up mit zwei Lichtern, werden beide Lichter vor dem Objekt (links und rechts) in gleicher Position platziert. Aus dem Mittelpunkt beider Lichter wird anschließend das Objekt fotografiert. Eines der Lichter wird mit höherer Leistung als das andere verwendet. Das Licht mit mehr Leistung ist das Schlüssel-Licht (Keylight), das mit der schwächeren Leistung ist das Füll-Licht (Fill-Light). Werden beide Lichter mit gleicher Leistung betrieben, ergibt dies ein sehr flaues, glanzloses Licht.
Beim dritten einfachen Set-up, werden beide Lichter auf einer Seite platziert, dies liefert ein eher dramatisches Licht. Es werden beide Lichter entweder links oder rechts platziert neben dem Fotografen platziert, das Licht, welches vom Fotografen am weitesten entfernt ist, ist das Schlüssel-Licht (Keylight), das andere ist das Füll-Licht (Fill-Light). Mit diesem Set-up werden sehr einfach coole Effekte ermöglicht.
Set-up mit drei Lichtern
Ein einfaches Set-up mit drei Lichtern ist eine Kombination aus dem „Set-up mit zwei Lichtern“. Es wird jeweils ein Licht links und rechts neben der Kamera platziert. Eines der beiden Lichter wird als Schlüssel-Licht (Keylight) eingerichtet, das andere als Füll-Licht (Fill-Light). Das dritte Licht wird als Haar-Licht (Hair-Light) platziert und eingerichtet.
Durch die Umkehrung dieses Set-ups wird ein gänzlich anderes Ergebnis erzielt. Das Schlüssel-Licht (Keylight) wird seitlich neben der Kamera platziert, die beiden weiteren Lichter werden hinter dem Objekt links und rechts als Haar-Licht (Hair-Light) eingerichtet.
Clamshell Set-up
Das Clamshell Set-up bietet das weichste Licht und eignet sich ideal für Beauty-Shots. Die Kamera sollte gerade zum Objekt platziert werden (auf Augenhöhe, wenn ein Modell oder direkt geradeaus, wenn ein Gegenstand verwendet wird). Das hellste Licht sollte oberhalb der Kamera mit leichter Neigung nach unten – so dass direkt das Objekt anvisiert wird – platziert und ausgerichtet werden. Das kleinere Licht sollte unterhalb der Kamera mit leichter Neigung nach oben – so dass direkt das Objekt anvisiert wird – platziert und ausgerichtet werden. Der Fotograf erstellt das Bild direkt zwischen beiden Lichtern, so dass „Muschelform“ um die Kamera entsteht.
Das Schlüssel-Licht (Key Light)
Das Schlüssel-Licht wird auch als Haupt-Licht bezeichnet und ist in der Regel zu einer Seite des Objektes – zwischen 30 und 60 Grad geneigt zum Mittelpunkt – und etwas oberhalb der Augenhöhe platziert und ausgerichtet. Das Schlüssel-Licht ist das hellste Licht im Belichtungsplan.
Das Füll-Licht (Fill Light)
Das Füll-Licht wird gegenüber dem Schlüssel-Licht platziert. Es füllt das Licht auf oder schwächt die Schatten auf der gegenüber liegende Seites das Objektes (beim Modell die entsprechende Gesichtshälfte) ab. Die Helligkeit des Füll-Lichtes bewegt sich in der Regel zwischen 1/3 und 1/4 des Schlüssel-Lichts.
Das Haar-Licht (Hair Light)
Das Haar-Licht wird auch als Rand-Licht bezeichnet und wird hinter dem Objekt – außerhalb des Bildes – und oftmals höher als das Schlüssel- und Füll-Licht platziert. Der Zweck des Haar-Lichtes ist, eine Trennung vom Hintergrund durch Hervorhebung des Objektes (Schultern und Haare) zu erzielen. Das Haar-Licht sollte gerade so hell sein, dass diese Trennung erzielt wird, jedoch nicht heller als das Schlüssel-Licht.
Der Kicker
Der Kicker wird aus als Druckknopf bezeichnet. Der Kicker ist normalerweise ein kleines Licht, oft mit einem Tubus oder Scheunentor genutzt, um seine Reichweite zu begrenzen. Es wird hauptsächlich verwendet, um einen Hauch von „Pop“ hinzufügen, um feine Details oder feinen Schatten zu erzeugen. Die Platzierung und Helligkeit eines Kickers ist eine Frage des Geschmacks und der Technik. Manchmal wird das Haar-Licht nur an die Seite des Füll-Lichts gesetzt. Dies fügt Kantendetails zur Schattenseite des Gesichts des Modells hinzu. Dies hat zudem den Effekt eines Kickers, wobei hier nur die Lichter einer Basis Drei-Punkt-Beleuchtung verwendet werden.
Hintergrund-Licht
Das Hintergrund-Licht ist nicht so der Bestandteil eines Portrait-Beleuchtungsplans, es wird eher eingesetzt, um den Hintergrund des Motivs zu beleuchten. Hintergrund-Lichter können einzelne Details hervorheben, einen Lichtkranz durch die Beleuchtung eines Teils der Kulisse hinter dem Kopf des Modells erzeugen oder lässt den Hintergrund, durch eine entsprechende Ausleuchtung, weiß werden.
WOW Thats flash ….
Ich sollte eigentlich häufiger einen Blitzbelichtungsmesser benutzen.... Warum?
Nunja, im letzten Jahr habe ich zwar die Blitzleistung unserer Bowens Gemini Blitze kennengelernt und ich weiss jetzt, wenn das HAUPTLICHT auf X eingestellt ist, dann muss ich meine Kamera "ungefähr" auf Blende f/Y, 1/200tel, ISO 100 Einstellen (X und Y sind hierbei natürlich voneinander abhängig). Aber was ist mit FÜLLLICHT, HAARLICHT und so weiter? Nun, mit ein bisschen Erfahrung weiss man, wieviel mehr oder weniger man benutzen kann und zusammen mit dem Histogramm in der Kamera findet man recht schnell seine Einstellung. Man sollte übrigens niemals dem Vorschaubild in der Kamera trauen, es lügt immer - man sollte zumindest das Histogramm der Kamera benutzen, um die Belichtung zu prüfen. Am besten aber prüft man vorher alles mit einem Blitzbelichtungsmesser, vor allem bei schwierigen Beleuchtungssituationen. Das erspart einem viel Zeit in der Postproduktion (Nachbearbeitung). Am Anfang mag das Thema zwar Komplex erscheinen, ist es aber nicht!
Man muss nur diesen 7 (6) einfachen Schritten folgen:
- Einstellen der gewünschten ISO Empfindlichkeit am Belichtungsmesser.
- Benutzen der weißen Plastikkuppel am Belichtungsmesser (Einfallendes Licht) für die Messung.
- Mit dem Belichtungsmesser auf die Kameralinse zeigen.
- Den Knopf auf der Seite des Belichtungsmessers drücken (oder von einem Assistenten, dem Model drücken lassen).
- Blitz auslösen.
- Die Einstellungen für Verschlusszeit und Blende vom Display in die Kamera übernehmen.
- Ein perfekt belichtetes Bild aufnehmen, lächeln und sich beim Model bedanken.
Ein paar weitere Tipps, Tricks und Kniffe:
- Bei einem Porträt den Belichtungsmesser direkt unterhalb des Kinnes oder der Nase halten (lassen).
- Nach dem Verändern der Blitzleistung oder der Richtung des Lichtes, die Messung wiederholen.
- Die neueren Belichtungsmesser sind meist so konstruiert, dass sie auf die Kameralinse gerichtet werden.
- Die älteren Belichtungsmesser sollen manchmal auf die Lichtquelle gerichtet werden. Das Handbuch hilft weiter.
- Schritt 4 und 5 können in einem Schritt kombiniert werden, wenn man die Blitze an den Belichtungsmesser anschliesst (Modellabhänging), z.B. über ein Sync-Kabel.
- Nicht oberhalb der empfohlenen Sync-Zeit der Kamera fotografieren (Das Handbuch der Kamera weiss mehr).
- Während der Messung nicht zwischen dem Belichtungsmesser und dem Blitz stehen - klingt offensichtlich, habe ich aber schon mehr als einmal gesehen.
Der Belichtungsmesser misst nur die Menge Licht, die auf das Subjekt auftrifft, nicht wieviel Licht von diesem reflektiert wird. Man sollte sich merken, dass verschiedene Oberflächen, Farben und Texturen das Licht unterschiedlich reflektieren und dass man dies unter Umständen mit in die Überlegungen einbeziehen sollte. Die meisten Leute benutzen die Belichtungsmessung der Kamera (Display und Histogramm), weil sie faul sind (...wie ich...). Aber die Benutzung eines tragbaren Belichtungsmessers erspart einem viel Nachbearbeitungszeit, da man keine Belichtungskorrekturen mehr in Lightroom, Photoshop oder dem Bearbeitungsprogramm der Wahl vornehmen muss.
5. lightGIANTS Freitags Workshop “Night of the Walking Dead” [Rückblick]
Das war bisher einer der lustigsten "Friday night shoots". Das Motto war "Zombie Shooting", auch bekannt als "Night of the Walking Dead". Lisa Futterer (Atelier Hair Art & Design) hat Stunden damit verbracht, ein fantastisches Make-Up zu kreieren. Es war auch unser erster Versuch eines Shootings mit einer Nebelmaschine im geschlossenen Raum...
![die-lebenden-toten-the-walking-dead-12_w700_h467 die lebenden toten the walking dead 12 w700 h467 150x150 5. lightGIANTS Freitags Workshop Night of the Walking Dead [Rückblick]](/wp-content/uploads/2011/04/die-lebenden-toten-the-walking-dead-12_w700_h467-150x150.jpg)
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by Christian K.
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by Markus Meier
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by Laura Gube
Beim nächsten mal werden wir wohl eine viel kleinere Nebelmaschine benutzen.
Wir haben auch mit ein paar Farbfiltern an den Blitzen herumprobiert, um ein wenig Farbe in den Nebel zu bekommen. Es hat den Nebel nicht so gut wie erwartet eingefärbt, aber das Hair- und Rimlight war klasse.
![the-walking-dead-128_w467_h700 the walking dead 128 w467 h700 150x150 5. lightGIANTS Freitags Workshop Night of the Walking Dead [Rückblick]](/wp-content/uploads/2011/04/the-walking-dead-128_w467_h700-150x150.jpg)
![the-walking-dead-108_w700_h467 the walking dead 108 w700 h467 150x150 5. lightGIANTS Freitags Workshop Night of the Walking Dead [Rückblick]](/wp-content/uploads/2011/04/the-walking-dead-108_w700_h467-150x150.jpg)
![the-walking-dead-100_w467_h700 the walking dead 100 w467 h700 150x150 5. lightGIANTS Freitags Workshop Night of the Walking Dead [Rückblick]](/wp-content/uploads/2011/04/the-walking-dead-100_w467_h700-150x150.jpg)
by Scott Lewis
Licht Einstellungen
Wir haben mit verschiedenen Lichteinstellungen hin- und herprobiert. Die Nebelmaschine ist nicht in den Diagrammen zu sehen, aber fast immer stand sie rechts aussen, ich denke ausserdem, dass wir in naher Zukunft eine Nebelmaschine zur Studioaussstattung hinzufügen sollten (aber keine, die eine ganze Disko in 2.2 Sekunden flutet).
Eine der interessantesten Lichteinstellungen, die wir benutzt haben, sieht man auf dem Diagramm unten links. Es ist eine Abwandlung des "Clam Lightings". Das Hauptlicht ist in diesem Fall eine große Softbox weit oben, mit einem vertikalem Streiflicht als Fülllicht von unten. Man fotografiert zwischen den Softboxen durch, um ein fantastisches Licht zu erzeugen. Ich habe dieses Setup schon oft benutzt, wenn ich mit Durchlichtschirmen unterwegs war - aber es funktioniert auch wunderbar im Studio. Wir haben auch ein wenig mit meinem Ringblitz herumprobiert, aber mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt...
Ich hoffe, dass alle den Workshop genossen haben. Wir haben dieses Jahr noch ein paar Shootings mit Lisa geplant.


![SONY DSC lightGIANTSSmall 3 105 200x300 7. lightGIANTS Freitags Workshop “Beauty Dish gg. Soft Box″ [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/05/lightGIANTSSmall-3-105-200x300.jpg)
![SONY DSC lightGIANTSSmall 102 300x200 7. lightGIANTS Freitags Workshop “Beauty Dish gg. Soft Box″ [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/05/lightGIANTSSmall-102-300x200.jpg)
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![7. lightGIANTS Freitags Workshop “Beauty Dish gg. Soft Box″ [Rückblick] caroline 23 w467 h700 150x150 7. lightGIANTS Freitags Workshop “Beauty Dish gg. Soft Box″ [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/05/caroline-23_w467_h700-150x150.jpg)
![7. lightGIANTS Freitags Workshop “Beauty Dish gg. Soft Box″ [Rückblick] caroline 27 w467 h700 e1308913060640 150x143 7. lightGIANTS Freitags Workshop “Beauty Dish gg. Soft Box″ [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/05/caroline-27_w467_h700-e1308913060640-150x143.jpg)
![7. lightGIANTS Freitags Workshop “Beauty Dish gg. Soft Box″ [Rückblick] caroline 36 w467 h700 150x150 7. lightGIANTS Freitags Workshop “Beauty Dish gg. Soft Box″ [Rückblick]](http://www.lightgiants.com/wp-content/uploads/2011/05/caroline-36_w467_h700-150x150.jpg)
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