Sync-Geschwindigkeit
Mit einem Blitz zu fotografieren unterscheidet sich leicht von der Fotografie ohne Blitz. Der entscheidende Schlüssel bei einem Foto mit Blitz ist die Kombination aus Blende, ISO und die eingestellte Stärke des Blitzes. Die eigentliche Belichtung passiert wenn der Blitz zündet, in dieser Zeit muss der Verschluss eurer Kamera mindestens für die Dauer des Blitzes offen sein.
Die Abbrenngeschwindigkeit des Blitzsystems sind recht kurz, 1/1000 einer Sekunde und schneller sind nicht unüblich. Die Belichtung entsteht während der Verschluss eurer Kamera offen ist und der Blitz zündet. Die Verschlusszeit sollte daher länger sein als die Abbrenndauer des Blitzes so das dieser für euch den Augenblick einfriert. Kurz gesagt, der Verschluss der Kamera öffnet, der Blitz feuert und anschließend schließt sich der Verschluss wieder. Die Menge des Lichts welches auf euren Sensor (oder Film) trifft wird somit von der Leistung des Blitzes und der Öffnung eurer Blende (f) bestimmt. Am Ende entscheidet der ISO Wert, wie empfindlich der Sensor (oder Film) auf diese Menge an Licht reagiert.
Stellt ihr eine schnellere Belichtungszeit in eurer Kamera ein als diese mit dem Blitz synchronisieren kann, werdet ihr nur einen Teil des Bildes erhalten. Welcher Teil des Bildes unbelichtet bleibt entscheidet die Richtung in welcher sich euer Verschluss bewegt und wie groß dieser Teil ist, wird durch die Belichtungszeit bestimmt. Stellt ihr die Belichtungszeit viel zu schnell ein, werdet ihr nur ein schwarzes Bild erhalten, ist die Auslösegeschwindigkeit nur leicht zu schnell gewählt, erhaltet ihr einen schwarzen Schatten am Bildrand. Moderne DSLR Kameras haben eine maximale Synchronisationsgeschwindigkeit. Diese variiert von Kameramodell zu Kameramodell. Schaut diese bitte in den Spezifikationen eurer Kamera nach.
Es gibt mehrere Effekte welche ihr durch Anpassungen eurer Einstellungen erzielen könnt. Längere Belichtungszeiten erlauben euch mehr Umgebungslicht einzufangen. Meistens beeinflusst dies den Hintergrund (denn die eingestellte Blende bestimmt wie euer Hauptobjekt belichtet wird). Wird eine längere Belichtungszeit gewählt wird der Hintergrund sichtbarer und erlaubt so eine ausgeprägtere Separierung eures Hauptmotivs vom Hintergrund.
Aber achtet dabei unbedingt auf die Farbtemperatur aller Lichtquellen im Umgebungslicht. Abhängig von ihrer Helligkeit kann eine längere Belichtungszeit zu unerwünschten Farbeinwürfen führen welche eventuelle die Hauttöne eurer Aufnahme verfälschen können. Die Lösung: Die Belichtungszeit verringern, aber nicht zu sehr. Auf der anderen Seite können solche Lichtquellen unter Umständen auch eine angenehme Wärme in eure Bilder bringen.
Eine schnellere Belichtungszeit bringt generell eine schärfere Aufnahme zustande, da weniger Bewegungsunschärfe während der Aufnahme entstehen kann. Außerdem isoliert sie euer Motiv vom Hintergrund, da weniger Umgebungslicht eingefangen wird.





August 3rd, 2011
I’ve read that the duration of the flash is about 1/20.000th of a second.
Can this be true?
August 3rd, 2011
Depending on the manufacture it could be possible… and it depends on how they measure the timing of the flash.
Flash duration is measured in two different ways. These methods of describing flash duration define the time as the flash begins to glow and then dims at the end of the flash. The methods are referred to as t.5 and t.1…. t.5 describes the duration above 50% of the maximum brightness, and the t1 describes the duration of above 10%.
The t.5 duration is generally the method used by manufactures in specifications of their lights. This t.5 reference is not the best indicator of stop action capabilities of a flash. The t1 method gives us a better indication action stopping of a flash. T.1 durations are generally 3x the duration of a t.5. For example a monolight flash that is rated at 1/900 t.5 will have the action stopping of a 1/300, not really much action stopping.
August 3rd, 2011
August 4th, 2011
Good article. I have experienced this a couple of times.
August 4th, 2011
Thanks for your explanation
August 4th, 2011
Also if you buy a flash base on its t.5 rating and only use your maximum sync speed you may also run into problems with banding due to its t.1 rating and the power out put. But that is a lot more complicated and a topic for another day.
The easiest answer is play it safe an use a sync speed lower then your x speed i.e. if you camera is rated at 1/200 then go down to 1/125 you you should be ok.
August 13th, 2011
Good explanation, good stuff!
Yes, flash sync speed should be not faster than 1/200 or 1/250 plus RF transmitter delay (1/125 s is on the safe side). Unless … unless you use the whole flash duration for exposure
In other words: there’s a trick how to use a long duration flash (flash on high power*) as some sort of continuos light source.
http://www.calvinhollywood-blog.de/2010/05/26/portyfotografie-mit-offener-blende
http://www.lichtkunst-stralsund.de/videos/357-video-highspeed-mit-studioblitz.html
=> For this trick, you’ll need really *long* flash durations and in addition a TTL speedlite in HSS mode to (optically) trigger the studio flashes …
Another trick, quite similar: With this speedlite /studio strobe combination, you can also trigger on the second curtain. I know of no other way to use 2nd curtain in the studio, do you?
All the best
Vicco
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* The more powerful, the slower, … this is an almost proportional relation.
If you want to be fast for freezing action, turn down the power or use speedlites …. best is (fastest is) to use speedlites on really low power. If you need more light, use many of them.